Die Statistik Austria meldet für 2024 ein gesamtstaatliches Defizit von 4,7 Prozent, das deutlich über den bisherigen Prognosen liegt. Die Wirtschaftszahlen zeigen also nach unten – zudem haben die Betriebe nach wie vor mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen. Unser Wirtschaftsbund Stellenmonitor verzeichnet österreichweit im März 145.118 offene Stellen. Allein im Burgenland gibt es 2.639 offen Stellen – vor allem in den Bereich Handel, Soziales und Tourismus.
„Die schwache Konjunktur infolge der angespannten weltpolitischen Lage belastet die Budgets von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung und hat auch massive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Unsere heimischen Betriebe müssen ums Überleben kämpfen. Wir brauchen jetzt eine gemeinsame Kraftanstrengung aller staatlichen Ebenen, um die Staatsfinanzen zu stabilisieren und die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen!“, sagt Generalsekretär und ÖVP-Wirtschaftssprecher Kurt Egger.
„Ein Rückblick auf vergangene Krisen zeigt: gemeinsames Handeln wirkt und es wird auch diesmal gelingen Österreich wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Dr. Christian Stocker hat u. a. mit dem Mittelstandspaket bereits erste wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht. Planbarkeit, langfristige Strukturreformen, Effizienzsteigerungen und wirtschaftsfördernde Maßnahmen müssen jetzt Priorität haben“, so Egger abschließend.
Der Stellenmonitor ist ein Webcrawler-Programm, das Online-Stellenausschreibungen in Österreich zählt, kategorisiert und auswertet. Entwickelt wurde der Stellenmonitor von der Internetagentur Lorem ipsum web.solutions GmbH im Auftrag des Wirtschaftsbundes.
Die Zahlen für das Burgenland im Detail:

Die Zahlen der offenen Lehrstellen im Burgenland:
